
Constanze M., was machen Sie in Ihrem Ehrenamt?
Ich engagiere mich seit rund einem Jahr im Freundeskreis Wohnungslosenhilfe. Über den Sozialführerschein 2025 und die Ehrenamtsbörse habe ich meinen Einsatz gefunden.
Konkret unterstütze ich beim Fahrdienst, zum Beispiel beim Einkaufen für Menschen im betreuten Wohnen. Im Winter bin ich meist sonntags im Einsatz, im Sommer alle 14 Tage.
Wie sind Sie zu diesem Ehrenamt gekommen?
Ursprünglich wollte ich mich in der Suchthilfe engagieren, dort ist ein Ehrenamt jedoch nicht möglich. Über die Ehrenamtsbörse bin ich dann zur Wohnungslosenhilfe gekommen. Der Einstieg war gut begleitet, sodass mir der Start leichtfiel.
Was hat Sie besonders überrascht?
Viele Menschen haben ganz andere Lebensgeschichten, als man vermutet. Wohnungslosigkeit kann jede*n treffen. Besonders berührend ist die Wertschätzung - wenn jemand einen mit Namen kennt oder sich bedankt, bedeutet das sehr viel.
Was würden Sie anderen sagen, die überlegen, sich zu engagieren?
Offen und ohne Vorurteile herangehen. Man erhält oft mehr zurück, als man gibt.